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15.10.2008 von admin.
“Europe needs to intensify actions to adapt to climate change impacts” - klare Worte der European Environment Agency. Für eine wirkliche Veränderung sind noch sehr viele und einschneidende Maßnahmen nötig.
Doch es passiert zu wenig und auf der politischen Ebene findet die tatsächliche und konsequente Weichenstellung noch nicht statt. Einige der eher neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - Polen, Ungarn, Bulgarien, Slowakei - mauern hier aktiv. Deutschland bekleckert sich hier ebenfalls nicht mit Ruhm wo es beispielsweise die partielle Aufweichung der Regelungen zum europaweiten Emissionshandel unterstützt (s. Artikel von Germanwatch).
Zukunft
Mit offenen Augen Richtung Abgrund könnte man in dem Zusammenhang denken - aber das Problem der globalen Verantwortungdiffusion liegt unter anderem darin, dass der Abgrund noch ein Stück zu weit weg ist. Zurück also zum Bericht der European Environment Agency der den Abgrund ein wenig plastischer darstellt. Hier ein paar der Ergebnisse:
Hier der volle Bericht http://reports.eea.europa.eu/eea_report_2008_4/en/
Quelle: EEA, http://www.eea.europa.eu/pressroom/newsreleases/europe-needs-to-intensify-actions-to-adapt-to-climate-change-impacts
Gegenwart
Nach dem Blick in die Zukunft ein Blick auf die Gegenwart und einige der Mitverursacher. Im Rahmen des Carbon Disclosure Projects sind für 2008 die ersten Ergebnisse erschienen. Hier ein paar Highlights:
“Carbon disclosure and climate change reporting is becoming increasingly critical for investors to fully assess their risks, liabilities and opportunities within their portfolios. The Carbon Disclosure Project (CDP) has published the results of the Global500, S&P500 and FTSE350 companies that disclosed their activities. The CDP initiative, now in its sixth year, provides investors with a unique analysis of how the world’s largest companies are responding to the challenge of climate change. Over 380 institutional investors sign up to CDP, with combined assets under management of $57 trillion. The reports provide real insight into how companies track their carbon footprint and consider the risks and opportunities of carbon on their business. It also shows how companies compare against their industry peer group and who is leading the field.”
Hier alle Reports:
http://www.pwc.com/images/gx/eng/about/cdp/CDP6-Report-Global500.pdf
http://www.pwc.com/images/gx/eng/about/cdp/CDP6-Report-SP500.pdf
http://www.pwc.co.uk/eng/publications/carbon_disclosure_project_report_2008.html
Quelle: PwC UK
http://www.pwc.com/extweb/home.nsf/docid/90CE92CA661BD4E4852574C900626A3C
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1.10.2008 von admin.
Nicht nur für Kunden, Mitarbeiter, den Staat, Zulieferer oder Aufsichtsbehörden rückt Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus des Interesses. Auch aus einer Ecke von der man es im ersten Moment gar nicht so direkt vermuten würde, wird Interesse an Nachhaltigkeit immer lauter: Vom Finanzmarkt.
Investoren legen ihr Geld dort an wo sich vermutlich eine Rendite erzielen lässt. Hierbei steht das Risiko in Kombination mit der Renditerwartung klar im Mittelpunkt des Handelns. Nur auf welcher Basis werden Investmententscheidungen getroffen? Neben den allgemein zugänglichen Informationen, bspw. Marktinformationen, sind die Informationen die das Unternehmen selbst veröffentlicht von gewichtiger Bedeutung für den Investor.
Gerade wenn die Anlage nicht nur ein kurzfristiges, sondern mittel- bis langfristiges Investment ist, benötigt der Investor mehr Informationen als nur nackte Finanzkennzahlen. Hier geht es um Glaubwürdigkeit, Vertrauen, eine zukunftsfähige Strategie und nachhaltigen Geschäftserfolg. Hier ist es fraglich in wie weit ein Unternehmen glaubwürdig ist, also sich für ein langfristiges Investment eignet, wenn es über seine zukünftige Ausrichtung, über Nachhaltigkeit und die eigene unternehmerische Verantwortung nicht berichten will oder nicht berichten kann.
Lage- und Nachhaltigkeitsberichte werden verstärkt für Investitionsentscheidungen herangezogen. Für kapitalmarktorientierte Unternehmen ist es daher an der Zeit proaktiv die Berichterstattung über Nachhaltigkeitssachverhalte anzugehen.
Die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) beispielsweise leistet hier aus Finanzmarktsicht Hilfestellung durch den Leitfaden KPI for ESG. In dem werden anschaulich wichtige Indikatoren und deren Berechnungsmöglichkeiten dargestellt die sich sehr gut im Unternehmenskontext nutzen lassen. Die ersten Nachhaltigkeits-Indizes (SRI) zeigen ebenfalls an wohin die Reise geht (Dow Jones Sustainability Indexes oder der FTSE4Good).
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